Weizen Teil 1: Denkanstoss

Verschiedene Brote auf einem Holztisch

April 8, 2017 - Geschrieben von Julian & Aileen

Dr. William Davis :„Brot und andere weizenhaltige Produkte sind nicht nur ungesund, sie gehören zu den schädlichsten Nahrungsmitteln überhaupt!“.

In seinem Buch „Weizenwampe“ deckt der Kardiologe Dr. William Davis  anhand von einigen Fallbeispielen aus seiner Praxis, sowie Studien das weit verbreitete Problem von zahlreichen Erkrankungen auf, die durch den Verzehr von Weizen auftreten können.

Er behauptet, die Ursache liege im täglichen übermäßigem Konsum von Weizenmehlprodukten. Der Beginn seiner Arbeit war die Erkenntniss, dass die Menschen trotz gesunder Ernährung und vermehrtem Sport von Jahr zu Jahr dicker werden.

Diese Annahme wir von anderen bekannten Wissenschaftlern bestärkt.

Der Stoffwechsel des Menschen sei genetisch noch immer an die Steinzeit-Ernährung von vor 2,5 Mio. Jahren angepasst. Erst seit 10.000 Jahren ernähren wir uns sich radikal anders. Heute stehen weniger Fleisch und Fett dafür viel Getreide, Reis, Kartoffeln und Milchprodukte auf dem Speiseplan. Eine viel zu kurze Zeit für den eher trägen Stoffwechsel, um sich an die neuen Produkte genetisch anzupassen.

Wieso der Weizen?

Der heutige Weizen ist von allen Getreidesorten am meisten genetisch verändert/manipuliert. Davis schreibt:

„Die natürliche Evolution hat den Weizen über Jahrhunderte nur geringfügig verändert, erst in den letzten 50 Jahren gab es unter dem Einfluss von Agrarwissenschaftlern dramatische Veränderungen. Es entstanden neue Kreuzungen und Zuchtformen, die den Weizen gegen Umwelteinflüsse resistent machen sollten. In Nordamerika ist der Ertrag mittlerweile zehnmal so hoch wie vor hundert Jahren.“

In der Genstruktur der Weizenproteine sind vorraussichtlich kleine Veräderungen für die zerstörerische Immunreaktion des Menschen auf dieses Getreide verantwortlich.

Getreide behalten nach Kreuzungen immer beide Chromosomenpaare.

Der Beginn war das Einkorn und hat mit 14 Chromosomen den einfachsten Code. Durch Kreuzung mit einem Wildgras entstand im Nahen Osten, kurz nach Beginn der Kultivierung, Emmer mit 28 Chromosomen.

Diese Urkornsorten blieben, trotz geringem Ertrag und ungünstigen Backeigenschaften, mehrere tausend Jahre das Grundnahrungsmittel der Bevölkerung.

Der heutige Weizen wurde auf 42 Chromosomen hochgezüchtet. Durch Hartweizen (für Pasta) und sehr feinen Weizen für Kuchenmehl wurden die Urkornsorten ersetzt. Bei der ganzen Euphorie über die Neuzüchtung wurde jedoch der Glutengehalt sowie Glutenstruktur so drastisch verändert, dass heutige Weizenprodukte nun für den menschlichen Verdauungstrakt unverträglich wird..

Davis beschreibt in seinem Buch eindrücklich, wie sich Weizenprotein in einen appetitanregenden Wirkstoff verwandelt und zusätzlich für das entzündungsfördernde, tiefe Eingeweidefett wachsen lässt, das Davis als die „Weizenwampe“ bezeichnet.

Andere Weizenproteine können entzündliche Reaktionen vor allem im Verdauungstrakt, jedoch auch in anderen Organen wie z.B. Bauchspeicheldrüse, Leber, Haut, Herz, Schilddrüse, Gehirn und Gelenken auslösen. Das Bauch- oder Viszeral-Fett setzt Insulin frei und kann zu noch mehr Fetteinlagerung und Diabetes Typ-ll führen. Bei Männern kann das Bauchfett zudem die Östrogenproduktion anregen und begünstigt damit ein Brustwachstum.


Quelle: https://www.gesund-aktiv.com/wissenswertes/weizenwampe-warum-weizen-krank-und-dick-macht

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